Kann man trotz Tattoos eine Laser-Haarentfernung machen?

Detailaufnahme eines farbigen Tattoo auf der Schulter einer Frau mit Fokus auf Haut vor Laser-Haarentfernung

Du liebst deine Tattoos und wünschst dir gleichzeitig eine dauerhaft haarfreie Haut – doch passt das zusammen? Viele Tätowierte stehen vor genau dieser Frage. Die gute Nachricht: Dauerhafte Laser-Haarentfernung ist grundsätzlich auch mit solchen Körperschmuck möglich. Allerdings erfordert es besondere Sorgfalt, denn Laser und Farbe unter der Haut sind eine heikle Kombination. 

In diesem Beitrag zeigen wir dir, worauf du achten musst, welche Risiken bestehen und welche Alternativen es gibt. Zudem erfährst du, wie professionelle Studios – etwa LaserLabs Graz – bei der Haarentfernung rund um Tattoos vorgehen, damit du glatte Haut genießen kannst, ohne dein Kunstwerk zu gefährden.

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Tätowierte Beine einer Frau nach dem Duschen als sensibler Bereich für Tattoo und Laser-Haarentfernung

Wie funktioniert eine Laser-Haarentfernung?

Um zu verstehen, warum Tattoos bei der Laserbehandlung eine Herausforderung sind, hilft ein kurzer Blick auf die Technik: Bei der Laser-Haarentfernung dringt gebündeltes Licht in die Haut ein und erhitzt das Melanin im Haarfollikel. Diese Hitze zerstört die Haarwurzel und stoppt so das Wachstum. Tattoos wiederum enthalten farbige Pigmente, die in der Haut eingelagert sind – oft viel dichter und tiefer als das Melanin der Haare. 

Das Problem: Der Laser unterscheidet nicht zwischen Haarpigment und Tattoopigment. Trifft der Lichtstrahl auf tätowierte Haut, kann er statt nur die Haare zu veröden auch die Farbe stark erhitzen. In der Praxis bedeutet das: Direkt auf tätowierten Flächen darf nicht gelasert werden. Kein Lasergerät ist so selektiv, dass es Haarwurzeln zerstört und die Tattoofarbe völlig ignoriert – würde man es trotzdem tun, könnte das erhebliche Schäden zur Folge haben.

Dennoch musst du mit Körperschmuck unter der Haut nicht auf haarfreie Haut verzichten. Unproblematisch lassen sich alle farb-freien Hautstellen behandeln. Hast du also ein Motiv am Oberarm, kann man problemlos z.B. den Unterarm, Rücken oder andere Zonen lasern. Befinden sich in der tätowierten Zone selbst Haare, wird ein erfahrener Profi einen Sicherheitsabstand um die Tätowierung einhalten. Kleine Kunstwerke können meist vollständig umgangen werden, sodass drumherum gelasert wird und das Tattoo ausgespart bleibt. Bei größeren tätowierten Arealen wird sehr vorsichtig an den Rändern gearbeitet – teils mit reduzierter Laserenergie – oder die Fläche eventuell in kleinere Abschnitte unterteilt, um sie sicher zu behandeln. 

Wichtig ist: Laser-Haarentfernung trotz Farbe unter der Haut erfordert immer eine individuelle Planung und viel Erfahrung, damit nur die Haare verschwinden und dein Kunstwerk unversehrt bleibt.

Warum du nicht direkt über Tattoos lasern solltest

Was kann passieren, wenn doch ein Laserstrahl auf die Farbpigmente trifft? Die Kombination aus dunkler Tattoofarbe und Laserenergie kann zu schmerzhaften Verbrennungen führen und im schlimmsten Fall Narben hinterlassen. Außerdem besteht die Gefahr, dass sich deine Bodymodifikation verändert: Das Laserlicht kann die Farbpigmente zerstreuen oder ausbleichen, wodurch die Farben verblassen oder sich sogar verfärben. 

Gerade schwarze und dunkelblaue Farben absorbieren die Laserstrahlen sehr stark – ein ungeeigneter Laserimpuls könnte bis zu 75 % der Tattoo-Farbe zerstören und Konturen verschwimmen lassen. Auch Blasenbildung auf der Haut ist möglich, wenn die Energie zu hoch war. Diese Verletzungen sind nicht nur schmerzhaft, sondern können dein Kunstwerk dauerhaft beeinträchtigen.

Ein weiteres Risiko: Manche Farben enthalten Metalle oder spezielle chemische Komponenten (zum Beispiel Titandioxid in Weiß- und Grautönen). Unter Laser-Einwirkung können solche Stoffe unvorhersehbar reagieren – etwa nachdunkeln oder ihre Struktur verändern. So würde ein helles Weiß im schlimmsten Fall grau oder schwarz erscheinen. Zudem haben Studien gezeigt, dass diese Pigmente bei Laserbestrahlung in winzige Fragmente zerfallen können, die möglicherweise toxische Substanzen freisetzen. Kurz gesagt: Ohne entsprechende Vorsichtsmaßnahmen würde eine Laserhaarentfernung auf einer tätowierten Stelle nicht nur die Haare, sondern auch dein Tattoo (und deine Hautgesundheit) in Mitleidenschaft ziehen.

Deshalb gilt ausnahmslos: Nie direkt auf Tätowierungen lasern! Der langfristige Schutz deiner Haut und deiner Bodymodifikation hat Vorrang vor ein paar Härchen.

Wie Profis wie LaserLabs Graz vorgehen

Da nun klar ist, warum bei Tattoos besondere Vorsicht herrschen muss, stellt sich die Frage: Wie gelingt trotzdem eine sichere Haarentfernung? Die Antwort: durch professionelle Vorbereitung und angepasste Technik. Fachstudios wie LaserLabs Graz haben erprobte Verfahren, um dein Kunstwerk unter der Haut zu schützen und dennoch effektiv Haare zu entfernen. Folgende Schritte sind dabei üblich:

  • Gründliche Beratung: Vor der ersten Behandlung bespricht man mit dir, wo sich deine Tattoos befinden, wie alt sie sind und welche Farben verwendet wurden. Anhand dieser Infos plant der Profi genau, wie die tätowierten Bereiche geschützt oder umgangen werden.
  • Test-Patch: Es wird niemals einfach drauflos gelasert. Stattdessen startet die Behandlung mit einem Test an einer unauffälligen Stelle in Farbpigment-Nähe, jedoch nicht direkt auf dem Tattoo. So sieht man, wie deine Haut auf den Laser reagiert, bevor man die volle Fläche behandelt.
  • Kein Laser auf der Tätowierung: Ist eine Körperpartie tätowiert, wird diese Stelle selbst nicht mit dem Haarentfernungslaser beschossen. Befinden sich dort Haare, gibt es drei Möglichkeiten, erklärt LaserLabs:
    • Aussparen: Der tätowierte Teil wird komplett ausgelassen.
    • Umrandung behandeln: Man lasert nur um das Kunstwerk herum und deckt die tätowierte Haut ab, damit kein Streulicht das Motiv trifft.
    • Abdeckung verwenden: Die pigmentierte Fläche wird z.B. mit einem speziellen weißen Gel oder einer undurchsichtigen Folie bedeckt, die die Pigmente abschirmt. So kann in unmittelbarer Nähe gearbeitet werden, ohne dass das Tattoo Licht abbekommt.
  • Sicherheitsabstand und Kühlung: Gerade bei größeren pigmentierten Flächen wird die zu behandelnde Zone in Teilbereiche gegliedert, damit man stets genug Abstand zur Tätowierung hält und Laserimpulse nicht überlappen. Zudem arbeiten Profis mit kontinuierlicher Hautkühlung – z.B. mittels gekühltem Handstück – besonders an den Rändern, um die Hitze minimal zu halten. Oft wird an den Rändern auch die Intensität etwas reduziert, um einen sanften Übergang zur tätowierten Haut zu gewährleisten.
  • Nachsorge: Sobald die Sitzung vorbei ist, bekommst du Hinweise zur Pflege. Insbesondere die Bereiche um das Tattoo müssen gut beobachtet werden. Treten in den ersten Tagen Rötungen, Bläschen oder Farbveränderungen an der tätowierten Haut auf, solltest du dies sofort dem Studio melden. In der Regel empfiehlt man, die Haut zu kühlen, eine geeignete Heilsalbe zu verwenden (in Absprache mit dem Experten) und direkte Sonne oder Solarium strikt zu meiden. So kann sich die Haut beruhigen und die Bodymodifikation bleibt geschützt.

Diese Vorgehensweise zeigt: Mit Erfahrung, Sorgfalt und moderner Technik kann Laser-Haarentfernung auch bei tätowierter Haut sicher gelingen. Wichtig ist, dass du dich an ein professionelles Studio wendest, das schon Erfahrung mit Tattoos hat. Die Experten von LaserLabs Graz etwa sind speziell im Umgang mit tätowierter Haut geschult. So stellst du sicher, dass dein Wunsch nach Haarfreiheit erfüllt wird, ohne dass dein Kunstwerk leidet – Sicherheit geht vor!

Tätowierter Unterarm eines Mannes im Badezimmer im Zusammenhang mit Tattoo und Laser-Haarentfernung

Alternativen für haarfreie, tätowierte Haut

Was tun, wenn Haare genau auf der pigmentierten Stelle wachsen und Lasern tabu ist? In diesem Fall bleiben dir glücklicherweise einige klassische Haarentfernungsmethoden als Alternative. Die einfachste Lösung ist oft Rasieren – ein gepflegter Nass- oder Trockenrasierer entfernt die Haare, ohne die Farben zu beeinträchtigen. Das Ergebnis hält zwar nur kurz, aber die Rasur ist schmerzfrei und jederzeit durchführbar. Etwas längere haarfreie Zeit erzielst du mit Waxing oder Sugaring: Hierbei wird das Haar mit der Wurzel ausgerissen. Das ist zwar kurzfristig schmerzhaft, doch die Pigmente selbst nimmen dabei keinen Schaden (vorausgesetzt, es ist vollständig abgeheilt!). Auch Epilier-Geräte können genutzt werden, um einzelne tätowierte Bereiche haarfrei zu halten – das Prinzip ist ähnlich wie beim Wachs, nur mechanisch.

Gibt es auch eine dauerhafte Alternative? Ja, die Elektroepilation (Elektrolyse). Hierbei wird jede Haarwurzel einzeln durch eine feine Sonde mit elektrischem Strom verödet. Diese Methode ist aufwendig, aber sie zielt ohne Licht auf das Haar ab. Daher gilt Elektrolyse als 100 % tattoofreundlich und kann Haare auf tätowierten Flächen dauerhaft entfernen, ohne die Tinte anzugreifen. Wenn dir also ein paar Haare mitten im Tattoo absolut ein Dorn im Auge sind, könntest du in Erwägung ziehen, diese mittels Elektrolyse loszuwerden.

Tipps: So bereitest du dich vor und vermeidest Probleme

Zum Abschluss bekommst du noch ein paar praktische Tipps, wenn du sowohl Tattoo als auch haarfreie Haut haben möchtest:

  • Haarentfernung vor neuen Kunstwerken einplanen: Überlege dir die Reihenfolge. Am besten lässt du unerwünschte Haare entfernen, bevor du dir an dieser Stelle ein Tattoo stechen lässt. Nach abgeschlossener Laser-Haarentfernung ist die Haut langfristig glatt – eine ideale Leinwand für dein neues Projekt, ohne dass später Haare stören. Tatsächlich empfehlen Experten die Laserhaarentfernung meist als ersten Schritt, wenn du beides planst.
  • Frisches Bodymod? Gib der Haut Zeit: Falls du gerade erst tätowiert wurdest, warte mit der Laserbehandlung. Deine Haut muss erst vollständig heilen. Viele Studios raten, mindestens 6–8 Wochen nach dem Stechen zu pausieren. So vermeidest du Komplikationen und das Kunstwerk ist ausreichend regeneriert, um vorsichtig umliegende Haare zu lasern.
  • Informiere dein Studio über jedes Tattoo: Sag bei der Beratung immer, wo sich Tattoos befinden – auch kleine oder weiße pigmentierte Stellen, die man vielleicht leicht übersieht. Ein seriöses Studio wird die betreffenden Stellen markieren und besondere Vorkehrungen treffen, um sie zu schützen.
  • Keine Experimente zuhause: Verwende niemals IPL- oder Laser-Heimgeräte auf Tattoos. Die Risiken von Verbrennungen oder Tattoo-Schäden bestehen genauso wie in der professionellen Behandlung – eher noch höher, da Heimgeräte keine individuelle Einstellung auf Tattoos erlauben. Lass die Finger davon und überlass die Behandlung Fachleuten.

Nachsorge nicht vernachlässigen: Hast du eine Laserbehandlung (in der Nähe eines pigmentierten Bereich) hinter dir, behandle deine Haut vorsichtig. Schütze das Areal vor Sonne, creme die Stelle mit Sonnenschutz ein, halte es sauber und hydratisiert. So stellst du sicher, dass weder Haut noch Tattoo unnötigen Stress bekommen. Und bei ungewöhnlichen Reaktionen gilt: Lieber einmal mehr im Studio nachfragen, um auf Nummer sicher zu gehen.

LaserLabs

Mo – Fr: 7:30-19:30 Uhr
Sa: 8:00 – 16:30
So: geschlossen

Fazit

Auch mit Farbe unter der Haut musst du den Traum von glatter, haarfreier Haut nicht begraben – aber du solltest ihn nur in erfahrene Hände legen. Wir haben gesehen, dass Laser-Haarentfernung bei tätowierter Haut durchaus möglich ist, solange die Bodymodifikation selbst nicht mitgelasert wird. Die Risiken bei unsachgemäßer Behandlung wären erheblich: Von Verbrennungen bis Farbverlust am Tattoo. Zum Glück wissen Profis wie LaserLabs Graz genau, wie sie damit umgehen: Mit sorgfältiger Planung, Tests, Abdecken oder Aussparen der pigmentierten Stelle und angepasster Technik lassen sich die Haare ringsum sicher entfernen. 

Wenn du die genannten Tipps beherzigst – z.B. Laserbehandlungen vor einem neuen Projekt durchführst oder nach frischem Tattoo ausreichend wartest – steht einer unproblematischen Haarentfernung nichts im Weg. Im Zweifel gilt: Lass dich immer beraten und wähle ein Studio deines Vertrauens. Dann kannst du dich schon bald über streichelglatte Haut freuen, während dein geliebtes Körperkunstwerk in voller Pracht erhalten bleibt.

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Heller moderner Empfangsbereich mit minimalistischer Einrichtung zur Beratung über Tattoo und Laser-Haarentfernung

FAQ's

1. Kann man Laser-Haarentfernung auf einem tätowierten Bereich durchführen?
Nein, direkt auf der pigmentierten Stelle sollte nicht gelasert werden. Die Laserstrahlen würden die Pigmente mit erhitzen und könnten Verbrennungen oder Farbveränderungen verursachen. Gelasert werden können nur die Hautflächen rings um das Tattoo.

2. Warum darf der Laser nicht über mein Tattoo gehen?
Weil der Haarlaser nicht zwischen Haarfarbe und Tinte unterscheidet. Die dunklen Pigmente würden den Laserstrahl stark absorbieren – das Ergebnis wären Schmerzen, mögliche Narben und ein beschädigtes Tattoo. Deine Bodymodifikation könnte verblassen, sich verfärben oder an Kontur verlieren.

3. Wie schützt ein Studio mein Körperkunstwerk bei der Haarentfernung?
Professionelle Anbieter wie LaserLabs Graz decken die tätowierte Haut ab oder sparen sie aus. Es wird ein Sicherheitsabstand gehalten, ggf. die Stelle mit weißer Folie oder Gel abgedeckt, und mit reduzierter Intensität an den Rändern gearbeitet. So trifft kein Laserlicht direkt auf die Tattoo-Fläche.

4. Welche Alternativen gibt es, Haare auf dem Tattoo zu entfernen?
Anstatt Laser kommen herkömmliche Methoden infrage. Du kannst das Haar auf der pigmentierten Stelle einfach rasieren, waxen oder epilieren – das schädigt die Tätowierung nicht. Für eine dauerhafte Lösung kann eine Elektrolyse erwogen werden, da sie ohne Laserlicht auskommt und das Tattoo unversehrt lässt.

5. Sollte ich zuerst die Haare entfernen lassen oder zuerst tätowieren?
Ideal ist: Erst die Haare dauerhaft entfernen, dann tätowieren. Ist die Haut einmal haarfrei, lässt sich ein Tattoo darauf leichter stechen und du musst dir später keine Gedanken um nachwachsende Haare machen. Hast du bereits ein Tattoo, warte nach dem Stechen etwa 2 Monate, bevor du mit Laserbehandlungen in der Umgebung beginnst.